Unwetterlage

Datum: 14. Juli 2021 um 15:59
Alarmierungsart: 1. Gruppe, Vollalarm
Dauer: 7 Stunden 46 Minuten
Einsatzart: Unwetterlage 
Mannschaftsstärke: 50
Fahrzeuge: ELW-1 , HLF 20 , TLF 3000 , LF10-1 , LF10-2 , GW-L2 , SW 2000 , MTF-1 , MTF-2 , MTF-3 
Weitere Kräfte: ELW (Feuerwehr Wettringen) , LF 10 (Feuerwehr Wettringen) , LF 20 (Feuerwehr Wettringen) , TLF 4000 (Feuerwehr Wettringen) 


Einsatzbericht:

Am Mittwochnachmittag kam es in Neuenkirchen ab etwa 15.30 Uhr zu einem örtlich eng begrenzten Starkregenereignis, welches viele Feuerwehrleute vermuten ließ, dass es in Neuenkirchen auch zu Schäden wie Wasser in Kellern kommen würde. Um 15.59 Uhr wurde dann durch die Kreisleitstelle zunächst die 1. Gruppe und die ELW-Gruppe alarmiert mit dem Stichwort „Unwetterlage_Gerätehaus besetzen_Alarmfax beachten“. Im Gerätehaus wurde sofort ein Führungsstab eingerichtet, der die eingehenden Meldungen sichtete und die ersten Fahrzeuge in den Einsatz schickte. Da sich die Meldungen über vollgelaufene Keller sehr schnell häuften, ließ der Leiter der Feuerwehr Neuenkirchen um 16.20 Uhr Vollalarm für die Feuerwehr Neuenkirchen auslösen. Da dann bald mehr als fünfzig Einsatzmeldungen vorlagen, wurde nach 17.00 Uhr auch die Feuerwehr Wettringen zur Unterstützung angefordert. Insgesamt waren letztlich 61 Einsatzstellen gemeldet worden und von der Feuerwehr auch abgearbeitet oder erkundet worden. Bei einigen Häusern war bei Eintreffen der Feuerwehr das Wasser aus den Kellern bereits wieder abgelaufen. In einigen Kellern war aber auch ein Wasserstand von mehr als 50 cm angetroffen worden. Im Einsatz waren somit alle Fahrzeuge und alle Pumpen aus Wettringen und Neuenkirchen. Da die Feuerwehr Wettringen mit allen Fahrzeugen in Neuenkirchen war, besetzte ein Löschfahrzeug aus Welbergen das Gerätehaus in Wettringen, um den Grundschutz für Wettringen weiter sicher zu stellen. Für die Verpflegung der eingesetzten Kräfte sorgte das DRK Neuenkirchen mit mehreren Helfern. Gegen Mitternacht waren dann alle Einsatzstellen abgearbeitet und die meisten Einsatzkräfte konnten nach Hause fahren. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich schon zwei Fahrzeuge aus Neuenkirchen mit sieben Einsatzkräften auf dem Weg in den Kreis Mettmann, um mit der Kreisbereitschaft überörtliche Hilfe zu leisten. Natürlich lassen die Bilder aus den Flutgebieten die Unwetterlage in Neuenkirchen nun in der Nachbetrachtung als nicht besonders schwerwiegend erscheinen.

Im Einsatz waren 33 Einsatzkräfte aus Wettringen und 50 Einsatzkräfte aus Neuenkirchen mit sämtlichen Fahrzeugen der beiden Feuerwehren.

Am Donnerstagmorgen um 10.22 Uhr wurde dann noch nochmals die 1. Gruppe alarmiert, um am Grabenweg einen Keller, in dem 5 cm Wasser standen, auszupumpen. Im Einsatz war hier das HLF 20 mit acht Einsatzkräften.

 

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