Gebäudebrand_groß

Datum: 16. Februar 2026 um 11:42 Uhr
Alarmierungsart: 1. Gruppe, 3. Gruppe, Vollalarm
Dauer: 3 Stunden 6 Minuten
Einsatzart: Brand_groß 
Einsatzort: Ahornstraße
Mannschaftsstärke: 36
Fahrzeuge: ELW-1 , HLF20 – 1 , HLF20 – 2 , GW-L2 , TLF3000 – 1 , TLF3000 – 2 , SW 2000 , MTF-2 , MTF-3 
Weitere Kräfte: FL-STF-RTW-1 


Einsatzbericht:

Während die letzten Fahrzeuge noch bei der Absicherung des Rosenmontagsumzugs im Einsatz waren, erhielt die Kreisleitstelle einen Notruf über ein Brandereignis in der Ahornstraße.  Die Leitstelle gab den Kameraden eine Vorabinformation per Funk, dass es ein Brandereignis an der Ahornstraße gibt. Da der Notruf noch lief, lagen zu diesem Zeitpunkt noch keine detaillierten Informationen zur Lage vor.

Kurz darauf lösten die Funkmeldeempfänger aus mit der Information, dass es sich um ein brennendes Motorrad in einer Garage handele. Das Einsatzstichwort lautete hier „Gebäudebrand_mittel“. Auf der Anfahrt war bereits eine große Rauchsäule sichtbar, weshalb Vollalarm für die Feuerwehr Neuenkirchen ausgelöst und das Einsatzstichwort auf „Gebäudebrand_groß“ erhöht wurde. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich das Feuer auf ein Carport vor der Garage ausgebreitet hatte und drohte, auf ein Einfamilienhaus überzugreifen. Das unter dem Abdach stehende Auto stand bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits in Vollbrand, während ein Anwohner das davorstehende Auto zuvor in Sicherheit bringen konnte. Der erste Trupp ging unter schwerem Atemschutz zur Riegelstellung vor, um ein Übergreifen auf das Einfamilienhaus zu verhindern. Ein weiterer Trupp ging mit einem weiteren Strahlrohr zur direkten Brandbekämpfung vor. Im Laufe des Einsatzes wurde ein Trupp zur Brandbekämpfung von der Rückseite des Hauses eingesetzt, da sich das Feuer dort erheblich ausgebreitet hatte. Der vorgehende Trupp auf der Rückseite konnte die Ausbreitung des Feuers unterbinden und es unter Kontrolle bringen. Parallel wurde der Löschangriff von der Straße aus fortgeführt, der ebenfalls Erfolge zeigte. Um auszuschließen, dass das Feuer bereits auf das Wohnhaus übergegriffen hatte, wurde dieses von der Feuerwehr kontrolliert. Ein Übergreifen auf das innere des Wohnhauses konnte glücklicherweise jedoch verhindert werden.

Kurz darauf traf die nachalarmierte Drehleiter der Feuerwehr Rheine ein. Mithilfe der Drehleiter wurden Teile des Dachs abgetragen, da auch hier die Gefahr der Brandausbreitung bestand. Kleinere Brandstellen wurde gezielt mit einem Hohlstrahlrohr abgelöscht. Der Großteil des Dachs blieb dabei unversehrt und die Ausbreitung wurde unterbunden. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde ein Bagger für den Abriss des Carports und der Garage angefordert. Der Bagger riss diese Gebäude ab, während zeitgleich ein Strahlrohr eingesetzt wurde, um die Trümmer weiter abzukühlen. Abschließend wurde die Einsatzstelle mit Löschschaum benetzt, um sie herunterzukühlen und die Sauerstoffzufuhr zum Brandgut zu unterbinden.

Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Nach ca. 3 Stunden konnte der Einsatz beendet werden und alle 36 Einsatzkräfte der Feuerwehr Neuenkirchen konnten wieder einrücken.

Im Einsatz waren ELW1, HLF20-1, HLF20-2, GW-L2, TLF3000-1, TLF3000-2, SW2000, MTF2 und MTF3. Unterstützt wurden die Kameradinnen und Kameraden von der Drehleiter der Feuerwehr Rheine. Zudem war ein RTW für den Selbstschutz der Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei war ebenfalls mit zwei Streifenwagen an der Einsatzstelle und sperrte die Wettringer Straße für den Zeitraum des Einsatzes.