Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Wettringen
Pünktlich um 16 Uhr traten rund 40 Mitglieder der Einsatzabteilung der Feuerwehr Neuenkirchen sowie zahlreiche Mitglieder der Ehrenabteilung zur diesjährigen Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Wettringen an. Die gemeinsame Übung findet einmal jährlich statt und gehört zu den größeren Übungen, bei denen beide Feuerwehren gleichzeitig zusammenarbeiten.
Begrüßt wurden die Einsatzkräfte von den Übungsverantwortlichen Christof Rabbers und Berthold Perick, den beiden stellvertretenden Leitern der Feuerwehr. Anschließend wurde das Übungsszenario vorgestellt und das Übungsobjekt am Hessenweg bekannt gegeben.
Angenommen wurde der Brand einer Halle auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Neben einer starken Rauchentwicklung wurden mehrere vermisste Personen im Gebäude gemeldet. Zusätzlich befanden sich in einer Werkstatt Gasflaschen, wodurch eine besondere Gefahrenlage angenommen wurde. Insgesamt mussten sechs vermisste Personen aus dem Gebäude gerettet werden.
Die Feuerwehr Wettringen machte sich nach der Alarmierung direkt auf den Weg nach Neuenkirchen. Nach dem Eintreffen wurden die Einsatzkräfte zügig in verschiedene Einsatzabschnitte aufgeteilt.
Die Feuerwehr Neuenkirchen übernahm unter anderem den Abschnitt der Brandbekämpfung und Menschenrettung. Die beiden HLF der Feuerwehr Neuenkirchen gingen mit mehreren Trupps unter Atemschutz von zwei Seiten in die Halle vor. Aufgrund der angenommenen starken Verrauchung mussten sich die Einsatzkräfte dabei unter Nullsicht im Gebäude orientieren und gleichzeitig nach den vermissten Personen suchen.
Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar. Aufgrund der engen Zufahrt wurde auf der Holtstiege ein Bereitstellungsraum eingerichtet. Von dort aus wurden die Einsatzfahrzeuge gezielt zur Einsatzstelle abgerufen.
Die Feuerwehr Wettringen übernahm den Aufbau der Wasserversorgung und wurde dabei durch den SW 2000 der Feuerwehr Neuenkirchen unterstützt. Nach dem Aufbau der Wasserversorgung wurde zusätzlich eine Riegelstellung zum Schutz der angrenzenden Vegetation aufgebaut. Zu Spitzenzeiten konnten dabei rund 2.000 Liter Wasser pro Minute zur Einsatzstelle gefördert werden.
Unterstützt wurde die Übung außerdem durch die Drehleiter der Feuerwehr Rheine, die ebenfalls in das Übungsszenario eingebunden war.
Nach Abschluss der Übung zeigten sich die Verantwortlichen beider Feuerwehren zufrieden mit dem Verlauf. Besonders die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften aus Neuenkirchen und Wettringen sowie das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzabschnitte und Fahrzeuge standen bei der Übung im Mittelpunkt.
Zum Abschluss blieb noch Zeit für die Kameradschaftspflege bei kalten Getränken. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte mit zahlreichen Großfahrzeugen an der Gemeinschaftsübung beteiligt.










