Gemeinschaftsübung mit DRK und DLRG
Am vergangenen Samstag trafen sich die drei Hilfsorganisationen DLRG, DRK und die Feuerwehr zur diesjährigen Gemeinschaftsübung. Das Übungsszenario wurde dieses Jahr von der Feuerwehr ausgearbeitet und organisiert. An der Übung nahmen insgesamt 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, 14 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes sowie 12 Einsatzkräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft teil.
Die Einsatzkräfte wurden am Samstag zum Einsatzstichwort „Brand_mittel_P_Gefahr“ in das Neuenkirchener Freibad alarmiert. Aus der Alarmnachricht ging hervor, dass es sich um eine Rauchentwicklung am See handelt und dass mehrere Personen in verschiedene Richtungen geflüchtet sind.
Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte fanden die Einsatzstelle so vor, dass ca. 200 m Buschwerk und Teile des Sanitärgebäudes in Brand standen. Außerdem wurde mitgeteilt, dass vermutlich 14 Personen betroffen sein sollten. Aufgrund der Größe der Einsatzstelle wurde diese in mehrere Einsatzabschnitte aufgeteilt.
Dem Einsatzabschnitt eins wurde das HLF20-2 zugewiesen, dessen Aufgabe es war, im Sanitärgebäude zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vorzugehen. Hierzu gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz in Gebäude vor und retteten die im Gebäude befindlichen Personen.
Parallel leiteten die Besatzungen des HLF20-1 und des TLF3000-1 die Waldbrandbekämpfung ein. Für die Waldbrandbekämpfung wurde das auf den Fahrzeugen verlastete Waldbrandset vorgenommen, um effektiv und wassersparend den Brand niederzuschlagen.
Die Einsatzkräfte der DLRG gingen, da noch unklar war, wo die restlichen vermissten Personen verblieben, ebenfalls zur Menschenrettung in den umliegenden Gewässern vor. Zunächst begaben sich drei Wasserretter in das Gewässer, um nach vermissten Personen zu suchen. Kurz darauf nahmen ebenfalls Taucher die Suche im Gewässer auf. Nach kurzer Zeit konnten die Wasserretter eine Person am Uferrand ausmachen und nahmen umgehend die Rettung vor. Die Person wurde ans Ufer transportiert und in Zusammenarbeit aller beteiligten Hilfsorganisationen eine Steigung hinaufgetragen und an das DRK zur weiteren medizinischen Kontrolle übergeben.
Um die hohe Anzahl an Patienten versorgen zu können, baute das DRK mit den mitgebrachten Einsatzmitteln einen Versorgungsplatz auf. Hier wurden die Patienten gesichtet und erstversorgt. Außerdem rückte das DRK mit ihrer neuen Drohnengruppe an, die mittels Wärmebildkamera aus der Luft bei der Personensuche unterstützte.
Nachdem die Personensuche und die Brandbekämpfung beendet waren, hieß es Übungsende für die eingesetzten Kräfte.
Die Einsatzkräfte haben trotz der hohen Anzahl an verletzten Personen und vielen Einsatzabschnitten die Übung souverän gemeistert.
Nach der Übung wurde nun noch zur anschließenden Manöverkritik ins Feuerwehrgerätehaus geladen und der Abend fand einen gemütlichen Ausklang.









